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Masturbations-Sonntag

 

Ein bisschen musste sie grinsen, als sie es gelesen hatte. Drei Stunden masturbieren, drei Orgasmen und eine Stunde Porno-Guckerei. Das war ja mal ein Sonntag nach ihrem Geschmack.

 

Sie stand auf und holte sich einen weiteren Kaffee aus der Küche. Während die Kaffeemaschine brummend aromatisch duftenden Kaffee in die Tasse laufen ließ, dachte sie über ihre heutige Aufgabe nach. Ein bisschen klang es wirklich nach Beschäftigungstherapie. Es schmeckte ein wenig nach schlechtem Gewissen ihres Herrn, vielleicht, weil das Freitags-Date nicht geklappt hatte oder er seit Samstag intensiv damit beschäftigt war, seinen Traum zu erfüllen. Sie sollte wohl nicht denken, dass sie jetzt zu kurz kam. Grübelnd ging sie mit der dampfenden Tasse Kaffee zurück ins Wohnzimmer.

 

Letztendlich ist es auch egal, dachte sie, als sie den ersten Schluck Kaffee schlürfte. Sie sollte wirklich aufhören mit der ständigen Interpretation, dem ständigen Analysieren und der daraus resultierenden Unsicherheit. Das war allerdings leichter gesagt, als getan. Sie hatte manchmal immernoch Zweifel und die waren nun mal nicht so einfach weg zu diskutieren.

 

Sie seufzte und konzentrierte ihre Gedanken auf die Umsetzung der Aufgabe und ihrer Tagesgestaltung. Drei Stunden masturbieren und bloß dreimal kommen war doch eine Herausforderung. Drei Stunden über den Tag verteilt sollte an sich kein Problem sein, aber mit einer Einschränkung der Orgasmen, musste das doch sehr gut geplant sein.

 

Als erstes würde sie sich zurück ins Bett kuscheln, ein paar hübsche Pornos schauen und sich den ersten Orgasmus gönnen. Das war ihr ohnehin der liebste Ablauf eines Sonntags, alles weitere würde sie dann sehen.

 

Sie trank den letzten Schluck Kaffee, drückte ihre Zigarette aus und ging, den Bademantel aufziehend – ins Schlafzimmer. Eine Stunde Pornos zu schauen war kein Problem, auch wenn ihr eine halbe Stunde schon gereicht hätte. Sie kannte das Gefühl zum Schluss, wenn sie die Beine auseinander machen musste, weil sie sonst allein vom Zusammendrücken ihrer Oberschenkel kommen würde – sie kannte das aus Erfahrung.

 

Tatsächlich exakt nach einer Stunde legte sie das Handy zur Seite und rollte sich auf den Bauch. Die Hände flach zwischen den Beinen konnte sie den Druck auf ihre Klit am besten dosieren. Diese Art der Selbstbefriedigung war wie eine alte Freundin. So war sie das erste Mal in ihrem Leben gekommen und so würde sie es sich auch weiterhin immer gerne selbst machen.

 

Der Orgasmus war – wie so oft auf diese Art – kurz und sehr intensiv. Danach blieb sie noch eine halbe Stunde liegen, döste und genoss den entspannten Beginn des Sonntags.

 

Während sie danach duschte und Frühstück vorbereitete, dachte sie darüber nach, wie sie die noch verbleibenden zwei Orgasmen und vor allem die restenlichen zwei Stunden und 50 Minuten Selbstbefriedigung gestalten sollte. Beim Haare waschen kam ihr dann die perfekte Idee. Der Lush würde sie retten! Der Lush war perfekt dafür geeignet, sie lange Zeit nur zu entspannen, ohne dass sie kam. Sie musste nur die richtige Position finden und dafür sorgen, dass ihr Kitzler nicht gar so sehr stimuliert wurde. Außerdem könnte sie mit dem Lush noch schnell die Küche aufräumen und endlich endlich ihrer Bügelwäsche Herr werden.

 

Nach dem Frühstück rauchte sie entspannt und schaute fern. Hm. Zwei Orgasmen waren noch übrig. Den Lush würde sie am längsten ertragen, wenn sie sich vorher schon genügend befriedigt hätte. Sie wusste, dass sie sich den letzten Orgasmus besser bis zum absoluten Schluss aufheben sollte, ansonsten wäre der Tag doch sehr unbefriedigend. Aber der zweite Orgasmus – nun ja, der wäre vor einer intensiven Nutzung des Lush's wohl am besten platziert.

 

Während sie zurück ins Schlafzimmer ging und sich diesmal mit dem Rabbit ins Bett zurückzog musste sie über sich selbst lachen. Jetzt hatte sich sich selbst eine wunderbar logische Erklärung dafür geliefert, die verhasste Hausarbeit noch ein bisschen aufschieben zu können. Nun ja, Hausarbeit gegen Orgasmus – da gab es ja wohl nur eine richtige Entscheidung.

 

Mit dem vibrierenden Rabbit glitt sie durch ihre Spalte. Sie sollte wohl darauf achten, dass dieser Orgasmus jetzt nicht gar so schnell kam. Sie hatte noch einige Minuten und Stunden Masturbation vor sich, es würde ohnehin schwer werden. Sie sah aufs Handy, schaute auf die Uhr und nahm sich vor, erst nach einer halben Stunde zu kommen.

 

Auf kleine Stufe stellte sie sich daher den Rabbit und fuhr damit leicht über ihren Kitzler. Nach ungefähr einer Viertelstunde dieser Behandlung war ihr die Zeit herzlich egal geworden. Sie war so feucht, so geil und wollte jetzt einen schönen Rabbit-Orgasmus. Leicht glitt der Vibrator in ihre Möse, die saugende Spitze fand gleich danach ihren Kitzler. Sie stellte die Intention höher und – der Rabbit hörte auf, seine so wunderbare Arbeit zu verrichten. Verwirrt zog sie ihn raus. Stellte ihn an. Es funktionierte. Also nochmal. Und wieder, sobald das kleine Tierchen härter arbeiten sollte, weigerte es sich. Verfluchter Akku. War das jetzt sein Ernst?! Grollend stand sie auf und holte das Ladegerät. Das war jetzt überhaupt ganz und gar nicht nach ihrem Geschmack. Im Wohnzimmer schloss sie das sich weigernde Vibrationsgerät an die nächste Stromquelle an und steckte sich erstmal eine Zigarette an. Sie schaute auf die Uhr. 20 Minunten. Naja, es hatte auch sein Gutes. Weitere zwanzig Minuten Masturbation und immernoch zwei Orgasmen. Immerhin.

 

Das Handy kündigte eine Nachricht ihres Herrn an. Irgendwie war es klar gewesen, dass er in regelmäßigen Abständen seine gut beschäftigte Sub abfragen würde. Aber sie war gerade frustriert. Nicht jetzt.

 

Kurz überlegte sie ob sie sich mit dem Satisfyr die dringend ersehnte Erleichterung beschaffen sollte. Aber das war irgendwie auch nicht das, was sie wollte. Frustriert holte sie sich die Kopfhörer, kramte die Green Day Platte heraus und ließ sich von etwas Punk Rock wieder herunter holen.

 

Nach einer Stunde beschloss sie dann, dass ihr kleiner Rabbit genug Erholung gehabt hatte. Auf ein Neues. Wieder im Schlafzimmer, fing sie wieder mit leichter Stimulation ihrer Klit an. Sie entspannte sich und versuchte wirklich, es so lang wie möglich heraus zu zögern. Sie konzentrierte sich. Eine Viertelstunde war bereits geschafft. Wie von selbst verschwand der Vibrator in ihrer Möse, die Stimulation blieb allerdings sehr gering. Sie dachte daran, wie gerne sie jetzt einen Schwanz in ihrer Möse gehabt hätte. Einen hart fickenden Schwanz. Kein Vibratior dieser Welt würde jemals besser sein, als ein echter Schwanz in ihrer Möse.

 

Sie drehte sich zur Seite, machte die Beine breit und verlagerte so diie Stimulation. Zeit schinden hieß die Devise. Nach einer halben Stunde schaute sie auf die Uhr und beschloss, dass es dann auch mal genug war. Sie verstärkte das Ansaugen und die Vibration und spürte fast sofort, wie ihr der Orgasmus wie ein Blitz durch den Unterleib fuhr. Sie verkrampfte, ihr Oberkörper wölbte sich hoch und ihre Beine zitterten. Genau das war der Orgasmus, den sie gewollt hatte. Heftig und stark wurde sie davon überrollt und lag danach keuchend und mit klopfendem Herzen noch eine halbe Stunde wie tot auf dem Bett. Na bitte. Nach dieser Aktion würde sich auch der Lush aushalten lassen.

 

Gesagt, getan. Bügelbrett geholt, Wäsche bereit gestellt und den Lush in die immernoch tropfnasse Möse geschoben.

Und es lief hervorragend. Bügeln, Küche putzen, kochen – den Lush auf dauerhafte Vibration gestellt, ergab ein angenehm entspanntes Gefühl, das sie aber nicht vollkommen aus dem Konzept warf.

 

Nach dem Essen lag sie entspannt auf der Couch, der Lush vibrierte noch immer fröhlich in ihrer Möse. Sie hatte beschlossen, darauf zu warten, dass auch beim Lush der Akku leer war und sich dann den wohl verdienten dritten Orgasmus zu gönnen. Diese Rechnung ging nicht ganz auf.

 

Das Handy klingelte, ihr Herr. Sie hörte schon beim ersten Wort den Sadismus in seiner Stimme. Aber der Tag mit der fast durchgehenden Stimulation hatte sie übermütig werden lassen. Außerdem hörte sie, dass er nicht damit gerechnet hatte, dass sie auf die Idee mit dem Lush kommen würde – und das ließ sie noch ein wenig frecher werden.

 

Der Lush brachte ihn allerdings auch auf eine Idee – was ihr hätte klar sein müssen. Er schickte ihr einen Pattern und gab ihr die Erlaubnis für einen – oder mehr – Orgasmen außer der Reihe.

So dringend brauchte sie diesen gar nicht. Aber gut, zu einem Orgasmus hatte sie noch nie nein gesagt, sie würde heute nicht damit anfangen. Sie setzte sich anders hin, verlagerte ihr Gewicht nach vorn und ließ die Vibration auch auf ihre Klit übergehen. Sie konzentrierte sich. Und nach ungefähr zehn Minuten kam sie. Es war ein kleiner Orgasmus, ein entspannter. Lächelnd sank sie zurück auf die Couch und schickte ihrem Herrn ein liebes Danke mit einem Handkuss.

 

Für ihren letzten Orgasmus holte sie sich wieder den Rabbit auf die Couch. Schon beim rausnehmen des Lush's hatte sie gemerkt, dass ihre Möse doch schon sehr überreizt war. Sie hatte das Gefühl, noch die nächsten zwei Tage Vibrationen zu spüren. Aber diesen letzten Orgasmus wollte sie unbedingt noch genießen.

Genau wie zuvor – sie war nunmal ein Gewohnheitstier – stellte sie die Vibration und die Saugfunktion auf höchste Stufe. Zunächst passierte erstmal gar nichts. Das war nun noch nie vorgekommen. Ihr Körper reagierte null, nada. Fest presste sie den Vibrator in ihre Möse und auf ihre Klit. Und als sie eigentlich schon gar nicht mehr damit rechnete, überrollte sie ein gewaltiger Orgasmus. Hitze stieg in ihr auf, sie schwitzte, stöhnte und zuckte. Ihr ganzer Körper krampfte und überall kribbelte es.

 

Danach lag sie vollkommen erschöpft da. Hörte auf ihr klopfendes Herz und fuhr sich mit der Hand durch ihre Möse. Alles war empfindlich, es zuckte noch immer und sie nahm die Hand schnell wieder weg. Wahnsinn.

Sie ließ den Tag in Gedanken nochmal Revue passieren. Zwei leere Toys, eine vollkommen überreizte Muschi, und eine völlig fertige Sub. So, wie sie Ihren Herrn kannte, war das wohl genau nach seinem Geschmack....

 

Mit geschlossenen Augen grinste sie und schickte ihm erneut ein Dankeschön.

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