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Kleine Fick-An(n)leitung

 

Schlafzimmer, später Nachmittag. Das fahle Licht eines grauen Frühlingstages fällt durchs Fenster. Nur eine Seite des Vorhangs ist geöffnet, dadurch liegt das Kopfende des Bettes im Dunkeln. Durch das gekippte Fenster hört man leise Vögel zwitschern.

 

Sie betritt den Raum. Sie ist nackt. Sie geht durch den Raum zur Kommode, greift nach dem Spielzeug. Ihr Blick bleibt an den Rohrstöcken hängen. Sie tritt einen Schritt zur Seite. Das Toy in der einen Hand, fährt sie mit der anderen an einem der Stöcke entlang und lächelt leicht. Dann dreht sie sich um und krabbelt über das Fußende ins Bett. Sie legt sich auf den Rücken, deckt ihren nackten Körper zu. Es ist kühl im Zimmer. Sie zieht die Brille aus und legt sie auf den Nachtisch. Sie schließt die Augen. Ihre Hände liegen unter der Decke ruhig auf dem Bauch, in der einen hält sie noch immer den Satisfyr. Die Beine sind leicht angewinkelt.

 

In Gedanken ist ihr Herr jetzt bei ihr. Sie lässt das in der Vergangenheit Erlebte Revue passieren, Bilder und Gefühle blitzen auf. Wie sie vor ihm kniet, seinen Schwanz im Mund, während er sich an der Kette festhält und ihr seinen Schwanz wieder und wieder hart in den Mund stößt. Wie sie nur mit dem Oberkörper auf dem Bett liegt, den Arsch willig herausgestreckt, während er ihn mit Paddel und Flogger bearbeitet. Oder mit den Stöcken. Sie denkt an den Schmerz dabei, denkt daran, wie jeder Schlag ein Brennen zurücklässt, das mit dem nächsten Atemzug in ihrer Möse ist. Sie denkt an seine Stimme, wie sie ihr ruhig und knapp Befehle erteilt. Sie denkt an seine Hände, die ab und an Streicheln können. Sie denkt an ihn, wie er sie fickt, wie sich seine Hände um ihren Hals legen, auf ihren Mund. Sie denkt an seinen Blick in diesen Momenten, wie dunkel seine Augen aussehen. Sie denkt an seinen Ausruf, als er das letzte Mal in sie eingedrungen ist. Wie er „Heilige Scheiße!“ zischte, während er sie ausfüllte und sie dabei aufstöhnte. Sie denkt an sein Aufstöhnen, wenn er kommt.

 

Während all diese Momente vor ihrem inneren Auge vorbei ziehen, wandern ihre Hände tiefer. Die Linke bleibt mit ihrem Spielzeug locker auf ihrem Oberschenkel liegen, die Rechte wandert zwischen ihre Beine. Der Zeigefinger gleitet von oben zwischen ihre Schamlippen und bleibt auf ihrem Kitzler liegen. Drückt etwas zu. Fährt kreisend über das empfindliche Körperteil. Sie seufzt. Gibt sich weiter ihren Gedanken hin und hört nicht auf, über ihre Klit zu fahren. Dann nimmt sie den Mittelfinger dazu, reibt jetzt schneller und fester über ihren Kitzler. Der Gedankenstrom hört nicht auf, trägt sie höher.

 

Sie lässt mit ihren Händen von ihrer Klit ab und nimmt stattdessen den Satisfyr. Schaltet ihn an und sucht mit seiner Öffnung ihren Kitzler. Währenddessen erhöht sie die Stimulation bereits auf Stufe drei. Sie kann spüren, wie ihre Klit in die Öffnung des Spielzeugs gesaugt wird. Die Geräusche des Satisfyr kommen gedämpfter unter der Decke hervor. Sie wartet nur einen kleinen Moment ab und erhöht die Intensität des Gerätes um weitere zwei Stufen. Spürt wie sich die Muskeln in ihren Beinen und in ihrem Bauch anspannen. Sie liegt bewegungslos und wartet. Sie kennt sich. Die Muskeln ihrer Fotze spannen sich an und sie zuckt das erste Mal. Auf dieses Zeichen hat sie gewartet. Sie erhöht die Stimulation des Satisfyr erneut um zwei Stufen und zuckt zusammen. Die Stimulation ist jetzt fast schmerzhaft. Wie von selbst presst sich ihr Kopf tiefer ins Kissen während ihr Oberkörper sich verkrampft und aufbäumt. Sie hält die Luft an. Das verstärkt das intensive Gefühl nochmal. Während sich ihr Becken nach hinten kippt, weil ihr Körper reflexartig versucht, dem fast schmerzhaften Gefühl zu entgehen, sorgt ihre rechte Hand dafür, dass das Spielzeug bleibt wo es ist.

 

Ihre Atmung geht keuchend, immer wieder hält sie die Luft an. Ihr Körper bewegt sich nicht, die linke Hand hat sich von innen in die Decke gekrallt. Je länger sie die Stimulation erträgt, ohne sich zu bewegen, desto intensiver werden die Gefühle. Sie hört sich selbst leise stöhnen, die Augen sind zusammengekniffen. Nach jedem Stöhnen hält sie erneut die Luft an. Sie spürt, wie sich der Orgasmus aufbaut. Ihre Fotze zieht sich jetzt in regelmäßigen Abständen zusammen, sie spürt es wie langsame Wellen.

 

Dann fängt sie an zu schwitzen, sie fühlt ihr Herz schlagen. Sie reißt sich mit der linken Hand die Decke vom Körper, zwingt ihr Becken nach vorne und schaltet unkoordiniert die höchste Stufe auf dem Satisfyr ein. Und dann kommt sie. Ihre Fotze zieht sich kraftvoll zusammen und bleibt so, während ihr ein Kribbeln die Wirbelsäule hinunter läuft und ihre die Muskeln ihrer Beine so angspannt sind, dass sie beinahe einen Krampf bekommt. Sie hört sich selbst laut stöhnen, kann das nicht aufhalten, will es auch nicht ändern. Nachdem sich ihre Fotze kurz entkrampft, nur um sich dann für etwas kürzere Zeit als vorher wieder zusammen zu ziehen, schaltet sie den Satisfyr schnell aus. Alles weitere wäre jetzt eine Überreizung und wirklich schmerzhaft. Die Muskeln in ihrem Körper entspannen sich wieder, nur ihre Möse zuckt noch regelmäßig. Ihr ist heiß, ihr Atem geht schnell und sie fühlt, wie schnell ihr Herz schlägt. Ihre Glieder werden langsam schwer und während die Luft von draußen ihren erhitzten Körper kühlt, dreht sie ihren Kopf auf die Seite und döst ein wenig.

 

Ihre Gedanken sind dabei weiterhin bei ihrem Herrn – sie lächelt.

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